Was bedeuten die Achsen & Marker?
- Selbstoffenbarung: Neutrale/positive persönliche Fakten & Einblicke (z. B. „seit einigen Monaten selbstständig“). Baut Nähe, ohne zu überhöhen.
- Selbstdarstellung: Betonung eigener Erfolge/Status (z. B. Superlative, Auszeichnungen, Marktführerschaft). Kann sinnvoll sein, wirkt ohne Ausgleich aber schnell prahlerisch.
- Implizit: Indirekte Signale in Story/Umfeld (z. B. Bühne, schwierige Mission, bekannte Marken). Transportiert Kompetenz „zwischen den Zeilen“.
- Balance Marker: Ausgleichende Elemente (Anerkennung anderer, Teamfokus, Lernreflexion, Humor). Sie machen Posts natürlicher & sympathischer.
Stil-/Ton-Begriffe (deutsche Begriffe in Klammern):
- Verdeckt prahlen (Humblebrag): Selbstlob wird hinter Bescheidenheit/Problemen versteckt (z. B. „peinlich, schon wieder Award…“).
- Erfolg mit Kontext (Achievement with Context): Erfolg wird eingebettet (z. B. nach Rückschlägen). Wirkt oft glaubwürdig und weniger werblich.
- Direktes Eigenlob (Standard Bragging), Falsche Bescheidenheit, Überraschungs-/Ehre-Rahmung, Namedropping, Moralsignal.